Wildnispädagogik - wie alles begann


Die Geschichte dahinter beginnt, als vor über 20 Jahren ein paar Interessierte Menschen, unter anderem Uwe Belz, zu Tom Brown jr. in die USA fuhren um die Wildnisfertigkeiten von Tom zu erlernen und um in die Lehren von "Stalking Wolf", seinem Indianischen Lehrer einzutauchen.

Um eine lange Geschichte kurz zu machen, hier eine kleine Übersicht. Die Lange Version kann bei uns am Lagerfeuer eingefordert werden ;-)

Die allerersten Wildnisschulen entstanden schon nachdem ein paar deutsche Teilnehmer ihre ersten Tom Brown jr. Seminare absolviert hatten. Inspiriert von Tom's erstem Schüler Jon Young, den Tom als Kind schon unter seine Fittiche genommen hatte, tauchte Uwe Belz in dessen Konzept und Ansatz ein als er ein Jahr lang in der Wildnis lebte. Uwe war begeistert von Jon, der eine Woche lang mit seinem Team im Pine Barrens Camp zu Besuch war. Jon stellte den Kontakt zu INGWE her, einer seiner Wildnis-Großväter, den Uwe dann regelmässig besuchte. Ingwe, ein Brite der als Kind in Kenia vom Akamba Stamm adoptiert wurde, erzählte ähnliche Geschichten wie ich (Uwe) sie von Tom über Stalking Wolf kannte. Sehr inspirierend und erhellend >>> Lagerfeuer ;-)

Mittlerweile gibt es von Jon den "Coyote Guide" in deutscher Sprache, das Grundlagenwerk zu Wildnispädagogik, die auf den Lehren von Stalking Wolf fusst und durch Tom Brown jr. und Jon Young aufbereitet wurde.

 

Die ersten Deutschen, die in die USA zu Tom fuhren und sich ausbilden liessen, verbanden sich zum Wildnisschulen Netzwerk Deutschland, welches zunehmend mehr Wildnisschulen aufnimmt und ein solides Fundament bildet um Wildnispädagogik in Deutschland immer bekannter zu machen und um Qualitätssicherung zu betreiben. 

 

Wildnispädagogik hat sich zum Begriff etabliert, der Wildnisfertigkeiten, Survival, Bushcraft, genauso beinhaltet, wie Werkzeuge zur Gemeinschaftsbildung, der Wahrnehmung und Spiritualität.